„Zeitgenössisch“ bezeichnet ein Element, das in seiner Zeit verankert ist und mit den aktuellen künstlerischen, philosophischen oder kulturellen Strömungen im Einklang steht. Nichts ist also aktueller als ein zeitgenössischer Stil. Er greift verschiedene Trends auf und nimmt je nach Geschmack und Inspiration unterschiedliche Formen an: etwa industriell, Vintage oder skandinavisch.
Dennoch ist der Stil, der heute die zeitgenössische Welt verkörpert, durchaus in einer bestimmten Epoche entstanden: in jener Zeit, in der die Bauhaus-Bewegung und ihre Vorliebe für einfache, elegante Formen im Dienste der Funktionalität aufkamen. Dies war der Beginn dessen, was später als Design bezeichnet und in den 70er-Jahren weithin populär wurde: die Gestaltung komfortabler und behaglicher Innenräume und Möbel, die den Alltag erleichtern – sei es durch ihre Ergonomie, ihre Funktionen oder die zweckentfremdete Nutzung.
Auch wenn der zeitgenössische Stil unterschiedliche Inspirationen miteinander verbinden kann, folgt er dennoch einigen Grundregeln, die sofort für Eleganz, Weite und Behaglichkeit sorgen. Ohne die gesamte Einrichtung neu zu gestalten, finden Sie hier einige Anregungen, um eine zeitgenössische Atmosphäre in Ihrem Zuhause zu schaffen:

Prinzip Nr. 1: LICHT & RAUM
Im zeitgenössischen Stil ist Weitläufigkeit Trumpf: Wir lieben große, offene Räume im „Loft“-Stil und aufeinander abgestimmte Dekorationen, die im gesamten Zuhause eine Einheit schaffen. Um die Böden einer Etage zu vereinheitlichen, ist ein einheitlicher Belag wie gewachster Beton oder helles Holz, der sich über die gesamte Fläche erstreckt, besonders wirkungsvoll. Auch der Einsatz bestimmter Materialien wie Glas verleiht dem Raum Leichtigkeit und Transparenz, insbesondere in kleineren Zimmern. In diesem Bereich hat die Glaswand große Vorteile: Ihr Metallrahmen verleiht ihr einen ausgesprochen aktuellen Industrial-Look, während das Material dabei hilft, Bereiche abzugrenzen, ohne den Lichteinfall zu beeinträchtigen. Außerdem lässt sich mit der Perspektive spielen, indem man hier und da Spiegel auf Kommoden oder niedrigen Möbeln platziert. Clever gegenüber einem Fenster oder einer Glasfront angebracht, lassen sie Räume größer wirken und sorgen für mehr Helligkeit.
Licht ist übrigens ein wichtiges Kennzeichen der zeitgenössischen Welt: Es bringt Leben und Sanftheit. Das von außen einfallende Licht wird mit leichten Möbelstoffen veredelt, während das Licht im Inneren durch eine hochwertige Beleuchtung verstärkt wird, die von stilvollen Leuchten oder Metallpendelleuchten verbreitet wird.

Prinzip Nr. 2: ROHE MATERIALIEN & NEUTRALE FARBEN
Welche Materialien auch immer gewählt werden, um diesen Innenraum zum Leben zu erwecken, sie sollten schlicht und hochwertig sein. Metall, das vom industriellen Stil übernommen wurde, verkörpert zweifellos den zeitgenössischen Stil am besten. Es ist pflegeleicht und vielseitig einsetzbar, hält dem Zahn der Zeit stand und lässt sich an all unsere Wünsche anpassen. Um Kontraste zu schaffen, wird es sparsam an den Beinen von Möbeln, an Regalen, der Bar oder der zentralen Treppe eingesetzt und mit anderen, „wärmeren“ Materialien wie Leder (Ihr Ledersofa im Clubstil findet hier seinen idealen Platz) oder Holz (eine alte Werkbank wird zu einem großartigen Familientisch) kombiniert. Denn Modernes schließt Natürliches keineswegs aus – vorausgesetzt, es ist hochwertig verarbeitet und minimalistisch eingesetzt. Lackierte Oberflächen an Küchenmöbeln können ebenfalls für Modernität sorgen, ohne die harmonische Atmosphäre zu stören.
Bei den Farben stehen helle und neutrale Töne im Mittelpunkt – ebenfalls, um für die gewünschte Klarheit und das gewünschte Raumgefühl zu sorgen. Leinenweiß, Anthrazitgrau und Sandbeige bilden die Grundlage des zeitgenössischen Stils, gelegentlich ergänzt durch Kupfer- oder Schwarzakzente, um der klaren Einrichtung Kontrast zu verleihen. Besonders individuell gestaltete Innenräume scheuen sich jedoch nicht, die Einrichtung mit kräftigen Farbtönen zu akzentuieren und so einen eher urbanen als rustikalen Stil zu unterstreichen. Vor allem meliertes Blau und leuchtendes Gelb bringen jene belebende Note ein, die den Unterschied macht. Doch Vorsicht: Wie in der Mode gilt auch bei der Einrichtung, dass man höchstens drei dominante Farben miteinander kombinieren sollte.

Prinzip Nr. 3: DESIGNMÖBEL & AUSGEWÄHLTE DEKORATION
Im zeitgenössischen Stil sollte die Raumgestaltung vor allem fließende Bewegungen und einen freien Blick ermöglichen. Schluss also mit komplexen Formen, vollgestellten Böden und beengten Räumen: Stattdessen bevorzugt man intelligente Möbel mit mehreren Funktionen – etwa eine Recamiere, die zugleich als Schreibtisch dient, oder eine Lampe, die als Uhr verwendet werden kann – sowie dekorative Objekte mit klaren Formen, die Charakter verleihen, ohne den Raum zu überladen. Die Formen sind schlicht, die Linien gerade und die Dekoration zurückhaltend. Eleganz verbindet sich mit Funktionalität, sodass Silhouetten und Farben zu eigenständigen grafischen Elementen werden.
Um diese schlichte und raffinierte Atmosphäre abzurunden, fügt sich der Raumduft in den Innenraum ein, den er veredelt: ohne Überladenheit oder Überflüssiges, minimalistisch und zugleich voller Versprechen. Entschieden modern. Besonders ansprechend sind die lackierte Oberfläche und die klaren Linien des ursprünglichen Duftbouquets, das neu auf die Fusionsdüfte der Kollektion Elessens angewendet wurde. Die neuen Duftkerzen mit 450 g sorgen mit ihrer spiegelnden Innenlackierung für einen Hauch von Helligkeit und verbreiten zugleich facettierte Düfte in einem Gefäß von vibrierender Schlichtheit. Für eine leichte Duftnebel-Note ist der Art-Diffusor zweifellos die beste Wahl – mit seiner grafischen Form, seinen zahlreichen Funktionen (darunter die mobile Nutzung beim Grand Art) und seinen leuchtenden Farben. Zweifellos finden Sie in den Neuheiten der Saison alle Zutaten, die Sie für eine gelungene zeitgenössische Duftdekoration benötigen. Jetzt sind Sie an der Reihe …


















