Hier ist ein Trend, der sich seit mehreren Jahren in unseren Wohnräumen etabliert und diesen Winter ein starkes Comeback feiert: der Art-déco-Stil. Im Gegensatz zum Jugendstil, auf den er folgte, bricht dieser für die 1920er-Jahre emblematische Stil mit Verzierungen und setzt stattdessen auf klare, geometrische und elegante Dekore. Rundes Mobiliar, metallische Oberflächen, grafische Muster und Samt – der Stil der Goldenen Zwanziger bringt den Glamour zurück ins Zuhause. Doch wie in vielen Bereichen liegt die Eleganz auch bei der Einrichtung eher in kleinen Akzenten und subtilen Kombinationen als im Komplett-Look. Entscheidend ist, die zentrale Idee dieser dekorativen Bewegung zu respektieren: Formen auf ihren reinsten Ausdruck zu reduzieren und so eine minimalistische Atmosphäre zu schaffen – kurz gesagt: ein neu interpretierter Art-déco-Stil! Damit Ihr Zuhause in eine Ära der Raffinesse einzieht, haben wir einige Tipps und Tricks für Sie zusammengestellt:
Die unverzichtbaren Elemente des Art-déco-Stils
In dieser Epoche liegt der Wunsch nach Schönheit und Komfort in der Luft – eine Antwort auf die Unruhe der Welt und ein heute aktuelleres Bedürfnis denn je. Bei den Möbeln, insbesondere bei den Sitzmöbeln, werden die Formen runder und umhüllen uns sanft. Raffinesse zeigt sich in kleinen Details, etwa Metallkanten an den Ecken und Konturen von Möbeln, oder umgekehrt in einer ausgesprochen dekorativen Intarsienarbeit – vorausgesetzt, der Hintergrund bleibt schlicht, damit die Atmosphäre nicht überladen wirkt.
An der Wand wiederholen sich schlichte Muster endlos und werden manchmal mit goldenen Linien verziert, um ihre Kostbarkeit zu betonen. Das charakteristische Muster dieser Epoche ist der Fächer oder das „Pfauenfeder“-Motiv, von dem man nur die Konturen und wichtigsten Linien übernimmt, um einen ausgesprochen grafischen Akzent zu setzen. Dieses Motiv erinnert an ein weiteres typisches Ornament der japanischen Dekoration: Seigaiha – eine Reihe sich endlos wiederholender Wellen. 2019 lassen sich diese geometrischen Muster mit Pastelltönen kombinieren und schaffen so ein schickes, feminines und absolut zeitgemäßes Zuhause.
Bei den Accessoires sind Bronze und goldfarbenes Messing besonders beliebt, doch für einen Hauch Leichtigkeit können Sie stattdessen Objekte mit irisierenden, metallischen oder gebürsteten Oberflächen wählen – wir wissen ja, wie sehr Sie Roségold lieben! Ganz gleich, welche Form es hat: Goldfarbenes Metall hält überall Einzug – in Möbeln, Textilien und bis hin zu den kleinsten Dekorationselementen. Auch die Materialien sind von zentraler Bedeutung: Samt, der nach wie vor sehr angesagt ist, lädt mit seiner weichen Haptik zum Entspannen ein und verbindet sich mit Holz, Marmor und Schmiedeeisen zu einem gemütlichen und zeitlosen Raum.
Grün und Gelb: die Lieblingsfarben zum Jahresende
Nach einer langen Vorherrschaft des Blaus gebührt nun seinem ewigen Gefährten wieder die Aufmerksamkeit der Innenarchitekten: Der Herbst-Winter 2019 2010 wird grün – oder findet nicht statt. Ob es mit Wald-, Salbei- oder Khakitönen an die Natur erinnert oder durch immer dunklere Nuancen elegant wirkt: Grün nimmt in unseren Innenräumen einen großen Stellenwert ein und schmückt abwechselnd Möbel, Textilien und Wände. Je nach Helligkeit vermittelt dieser Farbton Ruhe oder Raffinesse und wird bei Ihren Gästen auf einhellige Zustimmung stoßen. Er harmoniert perfekt mit Schwarz und Weiß für einen „kubistischen“ Stil, mit Taupe für eine behagliche Atmosphäre oder mit dem unangefochtenen Senfgelb für einen farbenfrohen, äußerst trendigen Raum!
Senfgelb ist eine kräftige und warme Farbe, die wunderbar mit dem Vintage-Stil harmoniert. Dank ihrer Dynamik und der reizvollen Kontraste passt sie aber auch hervorragend zum modernen Landhausstil und bietet Einrichtungsliebhabern zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Diese leicht würzige Nuance wird Sie in den Wintermonaten wärmen und den ewigen Vergessenen, den Wänden hinter den Möbeln und den Holzböden, neues Leben und Aufmerksamkeit schenken. Die Wände können wir neu beleben, indem wir innerhalb der Räume durch Farbe abgegrenzte Bereiche schaffen, etwa eine Büroecke oder eine Wand hinter dem Bett. Auf den Böden setzen wir den aufkommenden Trend des Jahres um: gestrichene Dielen mit grafischen Mustern. So verbinden sich zeitlose Elemente guten Geschmacks mit der Frische des Neuen. Genau das lieben wir!
Und wie sieht es mit dem Duftambiente aus?
Um einem Raum eine besondere Prägung zu verleihen, gibt es nichts Besseres als einen sanften Duft, der durch die Luft schwebt. Ein gut gewählter Duft verleiht der Raumgestaltung ebenso viel Wirkung wie ausdrücklich sichtbare Elemente. Über eine individuelle olfaktorische Note hinaus ermöglichen besondere Duftträger wie Duftkerzen, Duftbouquets und elektrische Diffuser, einen ästhetischen Beitrag zu leisten, indem sie dem Auge harmonische Materialien und ausdrucksstarke Dekore bieten.
Für dieses ganz im Zeichen des Art déco stehende Jahresende setzen Sie mit der Collector-Kollektion von Estéban auf französische Eleganz: Geometrische Muster mit goldenen Oberflächen verbinden sich mit wohlig-warmen Düften zu einem Wohnambiente „So 20s“. Der krönende Abschluss zum Verschenken oder gemeinsamen Genießen – für einen geselligen Moment ohne Grenzen und ohne Zeitlichkeit.



















